Donnerstag, 26. Juli 2018

Gaucin - Cabra

Etwas "kleinere Brötchen backen" (174 km, 2090 Hm) heißt es heute. Der Belgier Daniel, in dessen charmanten Hotel wir in Gaucin übernachtet haben, preist sein Frühstück dermaßen, dass wir nach den gestrigen Strapazen einfach nicht widerstehen können. Einmal richtig frühstücken! Das gibt's aber erst um neun, dafür ist es wirklich deliziös. Das heißt aber auch, bis wir wegkommen, wird es halb elf.


Nach dem ersten knackigen Anstieg auf 1000 Meter, wo man sich schon wie im heimischen Hochgebirge fühlt, ist Ronda bald einmal erreicht.



Den Großteil der heutigen Etappe bringen wir in einer unglaublichen Backofenhitze hinter uns. Mit bis zu 42 Grad knallt die Sonne herunter. Das ist so verdammt heiß, dass wir nur Orangensaft und Wasser hinunterbekommen, beim Gedanken an Essen wird mir doch glatt gleich wieder schlecht. Die Landschaft ist unglaublich weitläufig und imposant mit Olivenhainen auf roter Erde so weit das Auge reicht, sanften Hügeln und Feldern, die sich bis zum Horizont ausbreiten, Kakteen, Blumen, flimmernden, fast wüstenähnlichen Flächen und dann plötzlich, wie aus dem Nichts, ein Fluss!







2 Kommentare:

  1. Ihr seid wirklich -Hartgesottene- wir verbringen unsere 30-32 Grad nur im kühlen Haus oder unterm Apfelbaum - euer Lohn sind wirklich einzigartige Eindrücke, Begegnungen und sicherlich eine knackige Bräune....see you und genießt eure Tour - freuen uns auf die nächsten Etappenfotos - lG.HaDi (Kommentare sind sichtbar???)

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  2. Hoffentlich schmilzt euch das Epoxyharz nicht aus den Rädern. Dabei schaut das immer so gemütlich aus, wie ihr da in euren Schaukelstühlen liegt. Tolle Berichte und Fotos!

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