Sonntag, 29. Juli 2018

Requena - Sant Carles de la Rapita

Vom Inlandszauber zur grotesk verschandelten Mittelmeerküste - und die ganze Welt macht an solchen Plätzen Urlaub! Postkartenidylle auf der Vorderseite, Trostlosigkeit ab der 2. Reihe, Betonklötze, ausgetrocknete Wasserläufe und alle Kategorien von Straßen - von der Autobahn bis zur holprigen, kleinen Gasse.










Aber alles der Reihe nach. Nach dem gestrigen Umweg über die Canyonlandschaft bei Cofrentes, möchten wir heute zu Beginn ein bisschen Tempo machen und nehmen vormittags kurzerhand die noch ruhige Autobahn bis ca. 20 Kilometer vor Valencia. Das schert hier niemanden, weder PKW, noch LKW, noch Polizei. Als es dann dreispurig wird, wird es uns doch zu heiß und wir klettern über die Leitplanke in das untergeordnete Straßennetz. 


Diese elendiglichen Großstadtdurchfahrten dauern und nerven gewaltig mit ihren Speedbumps und roten Ampeln, von denen wir eh 90 Prozent ignorieren. 


Mühsam geht es durch zig grausliche Städte und Orte mit all ihren Hindernissen Richtung Norden. Da hilft nur ein Hörbuch oder Louis Armstrong's unvergleichlich akzentuierte Trompete im Kopfhörer, bei der es mir sogar bei 35 Grad im Schatten eine Gänsehaut aufzieht. Nach 249 Kilometern und 1230 Höhenmetern stranden wir in einem dieser Urlaubskäffer. Was soll's, wir nehmen's wie's kommt ...




Der eine oder andere schöne Kilometer war ja schon dabei!


Ganz Santa Magdalena de Pulpis im Stierkampffieber!




Ein Long-Distance-Kollege, der vor zwei Monaten in Ceuta losgetreten ist. Der muss aber viele (Rauch-)Pausen gemacht haben!

x

1 Kommentar:

  1. Hallo Jungs - eure Kreuz- und Querjumps sind gewaltig - echt irre!!!!! - genießt die schönen Km bis ins Ländle zurück - ihr seid einfach cool!!!! HaDi

    AntwortenLöschen