Samstag, 28. Juli 2018

Puente de Genave - Requena

Mit dem Wechsel der Regionen von Andalusien zu Castilla La Mancha und Valencia erhöht sich auch die Zahl unserer Pinkelstopps (die zeitweise gegen zero gefallen waren) langsam wieder und das ungesunde Dunkelgelb wechselt zu einem normalen Farbton. Mit anderen Worten, der heutige Tag fühlt sich einfacher an und das trotz der enormen Eckdaten von 269 Kilometern und 2170 Höhenmetern.




Im Laufe des Tages erhole ich mich langsam von der seit dem zweiten Tag andauernden Unterzuckerung. Mittags schütten wir soviel süße Flüssigkeiten in unsere Bäuche wie nur irgend geht - kalten Kakao und Kaffee, Eistee und Fruchtsäfte. Danach geht's dahin wie mit einem von diesen Power-Treibstoffen, für die an den Tankstellen immer geworben wird. An fester Nahrung brauchen wir unterwegs praktisch nix. Die Flüssigkeitsversorgung ist nicht immer ganz einfach, weil erstens die Distanzen zwischen den Dörfern groß sind und zweitens den ganzen Nachmittag über tote Hose herrscht.





Wir sind einfach Glückspilze, die Wasserfee zeigt sich erneut - and yes, we did it again!




Die landschaftliche Schönheit ist kaum in Worte zu fassen - die Größe dieses Landes, seine Menschenleere abseits der Hauptrouten, der damit verbundene Frieden und das Glücksgefühl beim Durchrollen. Dann die großen Überraschungen wie die gewaltigen Canyons, die unvermittelt die Hochflächen durchschneiden oder seltsame, wie riesige, bewachsene Gletschertische anmutende Formationen auf den Hochplateaus.




2 Kommentare:

  1. Eine mitreißende Bilderreise vom Frühstückstisch aus - ihr seid unschlagbar - kommt gut weiter und hoffentlich viele Tankstellen für euch. LG. HaDi

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  2. Hallo Andi
    eine gewaltige Tour von euch. Herrliche Bilder. Wünsche weiterhin alles Gute und viel Kraft für die Heimfahrt. Schöne Grüße aus Osttirol

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